Kletterstorys

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Siurana Superstars

 

Lycra Kids

LYCRA CLAD KIDS

von Alexander Schmalz-Friedberger

Anfang der 80er Jahre, die Freikletterwelle rollte unaufhaltbar über die europäischen Klettergebiete und wir standen mitten in ihr. Noch mehr, wir waren der unerschütterlichen Überzeugung, dass wir nicht nur in der Welle mit schwammen, sondern ganz vorne mit dabei waren. Als Antreiber der Welle Akzente setzten, die zwar keiner mitbekam, die aber in unseren Augen dennoch von einer solch herausragenden Bedeutung  für die Entwicklung des Freikletterns waren, dass wir in unserer Selbstwahrnehmung Wochenende für Wochenende an unserem Kletterfelsen immer wieder aufs Neue die Grenze des menschlich Möglichen  im Klettersport in ungekannte Gefilde verschoben.


Ach war das schön!

Jetzt mit Poesie!

Letzter Gruß

Des Berges Gipfel zu erklimmen
Soll meines Lebens Zierde sein
Und mahnen mich auch tausend Stimmen
Ich will es schaffen, ganz allein

Daheim hör ich der Mutter Klage
Sie weint und jammert sehr
Bleibt ihr doch nur die Frage
Ob ich denn jemals wiederkehr

Der große Tag ist nun gekommen
Am Fuß des Berges stehe ich
Die letzte Furcht ist mir genommen
Ein Gefühl der Freude erfüllt mich

Kaffeetrinken mit Reinhold Messner

Diesen Satz hat selbst Reinhold Messner bis dahin noch nicht gehört,

Jahreserste am Gohrisch

von Erhard Klingner

Manchmal könnte man meinen, der Zufall bestimmt unser Geschehen und unsere Erlebnisse. Und durch Zufall auch ganz besondere Erlebnisse, die dann viel einprägsamer sind als manch geplante. So auch in diesem Fall, meiner Jahresersten 2010. Bis zu diesem Tag war ich eigentlich als älterer und fast vernünftig gewordener sächsischer Kletterer zu der Meinung gekommen, dass nur ganz Doofe im Winter klettern. Die Zeiten sind schon lange vorbei, wo ich Weihnachten boofen war und zum Jahreswechsel unter einem dunklen kalten Gipfel stand. Wenn mich dieses Jahr jemand danach gefragt hätte (und mein Bergfreund Peter hatte!), ob ich als Kletterer die hohe Ehre anstrebe, als Erster im Neuen Jahr auf einem sächsischen Gipfel zu stehen, so gäbe es die berühmte Geste zur Stirne. Vor allem, weil die damit verbundene Mühsal, Aufwand und Gefahren in keinem Verhältnis zu dem Vorteil stand, einen Spruch ins Gipfelbuch einschreiben zu dürfen.

Auch im Winter ist das Elbsandsteingebirge einen Besuch wert.

Sonne statt Regen

Wer die Schnauze voll vom verregneten Frühling hat, dem empfehle ich eine kurz entschlossene Fahrt nach Sardinien. Das baut auf, auch wenn die Knochen alt und müde sind. Lest aber vor dem Abflug noch den Erfahrungsbericht von Erhard Klingner:

Hier herunterladen und lesen:

Der senkrechte Wahn - Halfdome Regular

Ich spüre ein leichtes Ziehen an der Hüfte, einen kurzen Widerstand und als ich meinen Fuß weitersetzen will macht es leise „flupp“. Irritiert schaue ich nach unten und sehe mein Seilende nach unten entschwinden. Scheinbar zeitlupenartig fällt das Seil die 600 Meter bis zum Einstieg. Ich erwarte ein Geräusch, ein Peitschen, ein Zischen oder Knallen, irgendetwas – doch da ist nur Stille. Stille und Dunkelheit. Irritiert wache ich auf. Wo um alles in der Welt bin ich?

Gelegenheit macht Diebe

Eine Zufallserstbegehung in den Alpen im Grad 8b+!

Der ursprüngliche Plan war es mit Freunden in die Gastlosen/ Schweiz zu fahren um Mehrseillängentouren zu klettern. Dort angekommen machte uns aber schnell das schlechte Wetter einen Strich durch die Rechnung. Bei ständigen Regenschauern und frostigen Temperaturen sahen wir erst einmal keine Möglichkeit in eine 300-Meter-Wand mit Plattenseillängen einzusteigen. Als Alternative gingen wir Sportklettern an den kurzen Baseclimbs dieses fantastischen Gebirgszuges.

Der lange Weg zum Regenbogen

 

Der lange Weg zum Regenbogen

von Alex Schmalz-Friedberger

Die schreckensstarren Blicke von Marc und Steve waren auf meinen Klettergurt gerichtet, direkt auf meine Anseilschlaufe, in die Schraubkarabiner und Abseilachter eingeklinkt waren.

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