Abseilgeräte und ihre Tücken

Das Thema Abseilen ist heiß diskutiert - nicht zuletzt wegen der vielen tödlichen Unfälle in diesem Bereich. Sowohl im Lehrbuch "Kinderkopf und Affenfaust" (mehr anwenderbezogen) als auch in "Hexen und Exen" (mehr gerätebezogen) gehe ich deshalb intensiv darauf ein. Deutlich wird unter anderem, dass die vom DAV  gelehrte Standardmethode der Prusikhintersicherung an den Beinschlaufen zwar recht angenehm zu lernen ist, aber durchaus Macken hat bzw. im Ernstfall nur trügerische Sicherheit bietet.

Der Abseilachter ist eines der ältesten verwendeten Sicherungsgeräte. Ich persönlich arbeite viel mit ihm, wegen seiner vielen unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten (Abseilen Doppelseil, Einfachseil, Sichern als Achter und als Stichtbremse) und vor allem schätze ich die Möglichkeit, beim Sichern und Abseilen durch das Überkreuzen des Seiles jederzeit vollständig blockieren zu können. Aber es gibt auch kritische Stimmen, die auf das Gefahrenpotenzial des Achters hinweisen. Größte Gefahr ist das Verkanten der kleinen Achteröse über dem Schraubverschluss des Karabiners. Lest selbst die Gedanken von Walter Britschgi zu diesem Thema (siehe pdf unten)

Über weitere Meinungen zu diesem Sachverhalt würde ich mich freuen und sie hier veröffentlichen.

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