Vision Kletterthalia wird Realität

Die Vision "Kletterthalia" - also die Idee, eine Treffpunkt für Kletterer aus ganz Mitteldeutschland in den ehrwürdigen Mauern des ehemaligen Kleinen Thaliatheaters zu schaffen, nimmt Schritt für Schritt Gestalt an.


Geoquest zieht ein
Im Juli 2011 war zunächst der Geoquest-Verlag in die Räumlichkeiten des ehemaligen Kassenhauses eingezogen. Die Bündelung der Verlagsaktivitäten an einem Ort und die Lagermöglichkeiten machen die Arbeit spürbar einfacher.

   

Konzept Wohnen und Arbeiten an einem Ort
Auch wir selbst, also Christiane Hupe und ich, sind in dieser Zeit mit Hab und Gut mitten in die Baustelle eingezogen. Nicht immer ist es schön, inmitten von Mörteldreck und Ziegelstaub zu wohnen, aber die unmittelbare Nähe zum Ausbauobjekt ist natürlich praktisch. Keine sinnlosen Fahrten mehr hin und her und alle nötigen Institutionen sind quasi "um die Ecke" und somit umweltfreundlich per Pedes und Fahrrad erreichbar.

IG Klettern bekommt endlich einen festen Ort
Der Verein IG Klettern hat  nun nicht nur seine Postadresse hier in der Thaliapassage, sondern auch Lagermöglichkeiten für die Bohr- und Klebehaken, das Material für die Sommersonnenwende und die ganze Ausrüstung für das Vertikalteam.

Treffpunkt für Kletterer
Endlich gibt es einen Platz für Vereinsversammlungen und Vorträge. Die Premiere des neuen Bouldervideos in Halle war sowohl für den Filmschaffenden Kurt Hötzel ein großer Erfolg als auch eine würdige Einweihung für den Veranstaltungsort. Das Interesse in Halle für den Film war riesengroß:  Alle aufzutreibenden Sitzgelegenheiten waren nicht ausreichend.


Auch wenn der Beamerstrahl tastend über den Himmel strich, war die Videodarstellung gestochen scharf, nicht zuletzt aufgrund der genialen 3x3-Meter Leinwand von Boris (danke!)

Hier ein Interview mit David Fritzsche, der Kurt maßgeblich bei diesem Projekt unterstützt hat, auf dem Tapirblog!

Neue Boulderhalle
Last but not least at all: Dem Aufruf zur Jahreshauptversammlung waren in diesem Jahr 45 Mitglieder von insgesamt 300 gefolgt, das ist die höchste Beteiligung bisher. Das kam nicht von ungefähr, denn es stand die neben der Entscheidung für den Aktienbruch (1996) die wichtigste Frage unserer Vereinsgeschichte an: Neue Boulderhalle ja oder nein? Hier ging es neben der einmaligen Chance durch die neuen Räumlichkeiten auch um die nicht unerheblichen Kosten und Risken. Nach einer sehr lebhaften und kontroversen Diskussion über alle Sachpunkte hinweg gab es ein ebenso unerwartetes wie überzeugendes Votum: alle anwesenden Kletterer sprachen sich für die neue Halle aus. Damit ist es amtlich: nächstes Jahr wird es eine neue Vereinsboulderhalle hier in der Thaliapassage 3 geben!