Kletterführer Sauerland: Land der tausend Berge

Die zweite Auflage des Kletterführers Sauerland ist auf dem aktuellen Stand. Es sind viele neue Routen aufgeführt. Das Buch kann ab sofort bestellt werden und kommt dann druckfrisch ins Haus! Geoquest stemmt sich der allgegenwärtigen Inflation entgegen und belässt den Preis bei kundenfreundlichen 22 €.

Dies ist DER Kletterführer für das gesamte Sauerland! Auf 192 Seiten werden 12 Klettergebiete detailiert mit Topos und Routenkommentaren dargestellt. Viele farbige Fotos und lustige Comics machen das Werk zu einem Augenschmaus.
Die Neuauflage wartet mit vielen neuen Routen auf.

 Dimension Vertical - Kletterführer RumänienLand der tausend Berge
Geo-Kletterführer Sauerland
Autor: Fritz Blach
2. Auflage 2013/14, DINA-5 Querformat, 192 Seiten, viele Topos, Fotos und Comics. Komplett farbig, mit geologischen und touristischen Informationen!
ISBN 978-3-00-038258-1
Preis: 22 € +2,5€ Versand
                                                                                          Bestellung hier!

Insgesamt sind darin Gegenüber der ersten Auflage neue Kletterwege in folgenden Klettergebieten enthalten:

1. Scharpenbeul

2. Unterer Elberskamp

3. Borghauser Wand

4. Werdohler Lenneplatte

5. Hillenberg (Warstein)

6. Am Bähnchen (Bestwig)

7. Meisterstein bei Siedlingshausen


Klettern an der Borghauser Wand.

Geo-Kletterführer
Was das Buch von vielen anderen Kletterführern abhebt, sind die vielen Hintergrundinformationen zu den Felsen von der Entstehungsgeschichte der Gesteine bis hin zur Bedeutung der faszinierenden Strukturen an den einzelnen Felsen. Der kletternde Geologe Mark Keiter führt uns durch die Wunderwelt der Gesteine. Der Sauerlandführer ist somit der erste Geo-Kletterführer Deutschlands!

Lage
Während im Rheinland jeder das wunderbare, grüne Mittelgebirge des Sauerlandes kennt und es das mit Abstand wichtigste Naherholungsgebiet des Ruhrgebietes darstellt, ist es im Osten und fernen Süden Deutschlands nicht so bekannt. Deshalb hier die Geoquest-Kletterkarte des Nordens. Das grüne Gebiet ist es!

Historie
Um die Bedeutung dieses Buches richtig einzuordnen, muss man die Klettergeschichte von Nordrhein-Westfalen kennen:
Noch bis 1989 war NRW ein ganz normales Bundesland, die Natursportler fühlten sich dort wohl und die meisten Kletterer bezeichneten vor allem die traditionellen Klettergebiete Hönnetal und Bruchhauser Steine als ihre Heimat. Felswände wurden - wie anderswo in Deutschland - während der Brutzeit vorübergehend nicht beklettert und danach wieder freigegeben.
Doch dann geschah das Unfassbare: der Klettersport wurde pauschal als umweltschädlich bezeichnet und in ganz NRW umfassend verboten. Wie die Landesregierung im naturfernen Ruhrgebiet sitzend auf diese Idee hatte kommen können, lässt sich bis heute nicht nachvollziehen. Die Bergsportvereine jedenfalls mussten nun eine "Ausnahmegenehmigung" erlangen, um bestimmte Bereiche wieder frei zu bekommen. In den wichtigsten Gebieten wurde diese Genehmigung jedoch nicht erteilt. Gleichzeitig wurden im Hönnetal Felsen gesprengt, vernetzt und mit Metallankern versehen, um die nahe Bundesstraße zu "schützen".
Die Natursportler jedenfalls standen vor einem Scherbenhaufen und konnten ihre wichtigste Freizeitbeschäftigung nun nicht mehr ausüben. Einige hörten daraufhin ganz mit dem Klettern auf, sehr sehr viele zogen in andere Bundesländer um und diejenigen, welche in NRW verblieben, mussten nun Wochenende für Wochenende hunderte Kilometer fahren, um ihrer Leidenschaft frönen zu können. Der lebendige Kern der Gemeinschaft - die Kletterszene - brach zusammen, sie existierte buchstäblich nicht mehr.


Der Bornstein (Bruchhauser Steine) hat eine fast 100 Meter hohe Talseite. Wie der Falkenstein in Thüringen, nur dass hier 4 solcher Brocken stehen.

Ein neuer Start
Zur Jahrtausendwende hatten die Kletterer diesen Zustand satt. Ein Aktionstag "Free NRW", organisiert durch die IG Klettern, fand an den Bruchhauser Steinen statt und viele hunderte Kletterer demonstrierten und diskutierten mit eingeladenenen Politikern. Der Deutsche Alpenverein schuf in der Folgezeit eine hauptamtliche Stelle für Klettern und Naturschutz. Daraufhin wurden Kletterkonzepte für alle Gebiete erstellt, die eine naturverträgliche Ausübung des Sportes gewährleisteten. Viele ehemalige Steinbrüche wurden auf ihre Eignung für den naturverträglichen Klettersport untersucht und bewertet.


Die schönen Comics stammen von Axel Bierwolf.

Am Ende standen 10 neue Gebiete hier im Sauerland, welche in mühevoller Kleinarbeit bewertet, mit den Naturschutzbehörden abgestimmt und mit Kletterrouten versehen worden sind. Darunter sind wunderbare Feierabendgebiete mit leichter und gemäßigter Kletterei aber auch richtige Krachergebiete mit einer breiten Auswahl bis hin zu richtigen schweren Sachen, wie zum Beispiel Unterer Elberskamp, Borghausen und Warstein.


Moritz Klein klettert im Unteren Elberskamp.

Sowohl die alten als auch die neuen Gebiete werden im Führer vorgestellt. Das Buch soll auch einen Beitrag für Verständnis und Akzeptanz des Kletterns als Natursport von der Bevölkerung bis hin zu den Politikern leisten, damit eines Tages auch die historisch bedeutsamen Klettereien von Hönnetal und Bruchhausen wieder durchgeführt werden können.

Viel Spaß mit dem neuen Buch in der vertikalen Welt des Sauerlandes!


Im Sauerland gibt es viele Kalksteingebiete. Aber auch andere Gesteinsarten warten auf den Kletterer.

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