Autoren bei Geoquest

Autoren

... sind die Seele des Geoquest-Verlags. Nur durch ihre Ortskenntnis, ihr Wissen und ihre Freude, ihre Kenntnisse mit anderen zu teilen, ist es möglich, fachlich exakte und optisch attraktive Bücher zu machen. Wir freuen uns immer auf neue Autoren und frische Ideen für gute Bücher!

 

Jeannette und Hans Weninger

Hans Weninger

Jahrgang 1943, Vater Österreicher, ist in Norddeutschland aufgewachsen. 1959 gab es die ersten kleinen Kletterversuche zum Beispiel am Klavier an der Wolayerseehütte. 1964 folgte dann die erste Erstbegehung: Der Indianerpfad 6- an den Holzener Klippen.

Zwei seiner alpinen Highlights sind: 1974 die Phillipp Flamm VI/A0 an der Civetta und 1978 wohl eine der ersten deutschen Begehungen der Halfdome Nordwest-Wand 5.9/A1 im Yosemite: 2 Leute, 2 Rucksäcke, ein Seil, jeder ist alles geklettert, also kein Yümar, kaum Wasser. Inzwischen gehen circa tausend Erstbegehungen auf sein Konto. Vor allem in Norddeutschland, aber auch einige Hundert im Setesdal (Norwegen) und hundertfünfzig in Griechenland (Meteora, Argolis, Leonidio und Kyparissi) sowie auf Krk (Kroatien). Seine schwerste Erstbegehung im stolzen Alter von 54 Jahren war mit 9- der Bestseller in Norddeutschland.

Dass sich Hans Weninger in den letzten Jahrzehnten zu einem begeisterteren Argolisfan entwickelt hat, dokumentiert der gleichnamige Kletter- und Reiseführer.

Jeannette Weninger

Jahrgang 1965, wurde schon als Kind mit in die Berge genommen. Mit ihren Eltern und ihrem Kärntner Großvater ging es häufig in die Julischen Alpen.

Ab 1984 war sie aktiv in der Sektion Frankfurt des DAV tätig. Sie machte hier die Jugendarbeit und kam intensiv mit der Sportkletterei in Berührung. Seit Ende 1994 lebt sie mit Hans und dem gemeinsamen Sohn im Weserbergland in der Nähe von Hameln.
Jeannette war an weit mehr als hundert Erstbegehungen aktiv beteiligt. Die meisten davon im Setesdal (Norwegen), aber auch viele in Griechenland (Argolis, Kalymnos, Meteora, Leonidio, Kyparissi) und auf Krk und Teneriffa.
Persönliches Highlight in puncto Routenerschließung war die Erstbegehung von Steady 6c in Katakrimeni auf der Argolis. Bei der Erstellung des Reise-Kletter-Führers Argolis war sie die treibende Kraft bei den Recherchen zu den Kultur- und Wanderzielen sowie den kulinarischen Exkursen.
Wenn Jeannette nicht gerade mit ihrem Mann Hans unterwegs ist, unterrichtet sie mit Freude an der kaufmännischen Berufsschule in Hameln.

 

Ingo Röger Jahrgang 1972

Marienberg, Kühnhaide, Olbernhau, Pockau: Das sind Stationen der Kindheit und Jugend von Ingo Röger. Der Autor ist im mittleren Erzgebirge aufgewachsen und stand schon als Steppke bei Familienwanderungen staunend unter dem mächtigen Nonnenfelsen im Schwarzwassertal. Dennoch sollte noch ein viertel Jahrhundert ins Land gehen, bis er mit Ende Zwanzig den Berg- und Klettersport für sich entdeckte und seither (fast) alles beklettert, was seine Heimat zu bieten hat. Studium und Beruf haben ihn nach Chemnitz geführt, wo er noch immer lebt und ihm das Erzgebirge förmlich zu Füßen liegt.

1998 trat er in den Alpenverein ein, in dessen Chemnitzer Sektion er sich bis heute unter anderem als Fachübungsleiter und Trainer engagiert. Neben dem Mittelgebirgsklettern gilt seine Bergleidenschaft ebenso den Alpen, wo er im Sommer gern zum Alpinklettern und des Winters auf Skitouren unterwegs ist. Außerdem liebt er Trekkingtouren in fernen Regionen (z.B. auf Grönland oder in den Rocky Mountains) und gemäßigtes Höhenbergsteigen in den Anden und im Himalaya.
Fotografieren und Schreiben sind für ihn unmittelbar mit seinen Bergaktivitäten verbunden. Mit Artikeln im DAV-Panorama und der Zeitschrift Klettern etablierte er sich als Experte zum Thema Erzgebirge und lernte in Folge dessen Gerald Krug vom Geoquest-Verlag kennen. Schnell wurden Pläne geschmiedet, die gemeinsam mit Sebastian Flemmig im Kletterführer Erzgebirge mündeten.
Ohne Auto trat Ingo bei unzähligen Foto- und Recherchetrips den Beweis an, dass die Felsmassive des Erzgebirges auf praktikable Weise per Bahn und Fahrrad zu erreichen sind. Im Zuge dessen waren besonders die Erkundungen der tschechischen Seite seiner Heimatberge in den vergangenen zwei Jahren für ihn eine echte Bereicherung.

Sebastian Flemmig Jahrgang 1988

Sebastian ist schon seit seiner Kindheit draußen unterwegs. Gurt und Seil hat er mit 16 Jahren das erste Mal kennengelernt und seitdem nie wirklich wieder weggelegt. Gemeinsam mit Freundin und Tochter verbringt er so viel Zeit wie möglich in der Natur, egal ob kletternd, wandernd oder einfach nur spielend. Da er beim Klettern Abwechslung mag, ist er viel in den Gebieten um Chemnitz aber auch europaweit unterwegs. In den traditionell sächsischen Gebieten fühlt sich Basti am wohlsten, denn was er nicht im Bizeps hat, macht er meist durch mentale Stäke wieder wett. Getreu seinem Motto „Schöne Wege erkennt man nur dann, wenn man auch Schrott klettert“ ist er nicht nur in den Modegebieten und -wegen unterwegs, sondern wühlt sich auch mal durch mittlerweile zugewachsene Routen. Neben der Arbeit engagiert sich Basti beim DAV Chemnitz als Jugendreferent und Jugendleiter.

Diesem Umstand und seinem Status als Familienvater ist es geschuldet, dass er die meisten Klettergebiete im neuen Erzgebirgsführer  hinsichtlich der Kinderfreundlichkeit des Wandfußes beurteilen kann.

Karsten Kurz Jahrgang 1961

Karsten wuchs in Dresden auf. Nach dem Abitur studierte er Informationstechnik, arbeitete viele Jahre als Softwareentwickler und ist aktuell als Projektmanager in der Telekommunikation tätig. Der verheiratete Vater zweier erwachsener Kinder lebt auch heute noch in seiner Heimatstadt.
In früher Jugend lernte er das Klettern im Elbsandstein und ist seitdem seinem Sport treu geblieben. Nach der Wiedervereinigung entdeckte er den Genuß alpiner Routen in mittleren Graden sowie das Sportklettern für sich.
Neben seinen Heimatgebieten in Sachse und Böhmen stehen die sächsischen Sportklettergebiete, Arco, Mallorca, das Frankenjura und Kroatien regelmäßig auf dem Kletterprogramm. Auch die Dolomiten besucht er gern. Seine Touren unternimmt er häufig mit Freunden und hat dabei bereits etliche von ihnen mit seiner besonderen Begeisterung für das Inselklettern angesteckt.
Nebenbei entstanden diverse Erlebnisberichte sowie Artikel in Kletterzeitschriften und Mitteilungsblättern des Sächsischen Bergsteigerbundes. Anfang der 1990er Jahre veröffentlichte er eine Neuauflage des Heuscheuer Kletterführers (Polnische Republik). Er leistete zahlreiche Zuarbeiten zu den Kletterführern für Mallorca und das spanische Festland.
Der von ihm verfasste Kletter- und Reiseführer Bornholm ist die Hommage des Autors an seine Lieblingsinsel.
Kontakt zu Karsten zwecks Bornholm geht per E-mail unter: klefue@arcor.de

 

René Kittel Jahrgang 1970

Thomas HockeGeboren in Elsterwerda, in der Brandenburger Hügelsteppe, kam er erst zum Ende seines Sportstudiums mit dem Klettervirus in Berührung. Ausflüge mit Freunden ins Elbi legten den Samen.

Wie so oft bei Spätberufenen, wurden fast alle anderen sportiven Leidenschaften, ausgenommen dem Pistensport, auf ein absolutes Minimum reduziert. Seit dem versucht sich der Vater von drei Mädels so viel Zeit für dieses Hobby freizuschaufeln, wie es geht.
Mit viel Aufwand schaffte es der Dozent der Sportwissenschaft von der Uni Potsdam an selbiger eine kleine aber feine Boulder-/Kletterhalle aufzubauen. Eine geniale Lösung – da so der Weg von der Arbeit zum Vergnügen nur noch drei Minuten per pedes entspricht. So kann er auch sein Steckenpferd – das Kinderklettertraining - ohne familiär schlechtes Gewissen seit Jahren absolvieren. Das mit Christiane Hupe gemeinsam verfasste Kinderkletterlehrbuch „Oskar lernt klettern“ war so nur noch ein kleiner Schritt weiter …

 

Tino Kluge Jahrgang 1977

Thomas Hocke... stammt aus Merseburg und ist Schornsteigerfegermeister.
Benjamin Gerono über Tino Kluge: Der Gründervater von Free-Solo.de hatte 1999 das erste Mal Kontakt mit Seil und Karabinern, es dauerte aber nicht lange, bis er als ehemaliger Ringer seine Vorliebe für kurze, maximalkräftige Linien entdeckte.
Wie kein Zweiter prägte er im Laufe der Jahre das Bouldern in Mitteldeutschland.
Viele Sektoren, sogar ganze Gebiete würden ohne seinen Enthusiasmus und Spürsinn nicht existieren. Lange Zeit war er gleichfalls am Plastik bärenstark, und auch heute noch findet man ihn bei regionalen Wettkämpfen stets in den vorderen Rängen.
Tino ist ein technophiler Autodidakt mit einer Vorliebe für elektronisch erzeugte Musik, Hörbücher und Geocaching. Ist er nicht am heimischen Porphyr oder am DJ-Pult anzutreffen, dann liegt er wahrscheinlich an irgendeinem südlichen Kalkfelsen in der Sonne. Mindestens einmal im Jahr geht’s auch nach Bleau. Der gemeinsam mit Benny vorgelegte Boulderführer Mitteldeutschland "Aufschwung Ost" setzt deutschlandweit neue Maßstäbe für Boulderführer.

Benjamin Gerono Jahrgang 1980

Thomas Hocke... ist freier Autor und Arzt.
Tino Kluge über Benjamin Gerono:
Benny machte seine ersten richtigen
Kletterversuche mit 22. Seitdem haben ihn die Felsen nicht mehr los gelassen. Er ist Sportkletterer und Boulderer gleichermaßen und verheimlicht auch nicht seine Sympathie fürs Alpine. Bekannt und gefürchtet sind seine sprunglastigen Erstbegehungen,
die schon so manchen Zwerg verzweifeln lassen haben. Aber was will man auch von einem ehemaligen Basketballspieler
erwarten? Durch seines effizientes Training und seinen unbändigen Ehrgeiz konnte er schon so manch sackschweres Projekt bezwingen. Benny ist aber nicht nur Kletterer, sondern auch studierter Journalist und Arzt. Mit seinen frischen Texten ist er eine große Bereicherung für Free-Solo.de und das mit Tino gemeinsam erarbeitete Buch "Aufschwung Ost". Manchem Nörgelheini wird er sicher einen kleinen Schmunzler abgewinnen können. Ansonsten ist er ein absoluter Familienmensch; er ist verheiratet und stolzer Vater zweier Söhne, die ihn immer auf Trab halten. Viele bewundern ihn um sein planerisches Talent, Kletterleben, Familie und Beruf geschickt unter einen Hut zu bekommen.

Fritz Blach Jahrgang 1958

Thomas HockeFritz Blach begann 1981 in den Dolomiten mit dem Klettern, nachdem ihn 1975 bei einem Klassenausflug nach Südtirol der Klettervirus befallen hatte. Um neben dem Beruf und den vielen anderen Interessen (vor allem Winterexpeditionen in die Arktis sind seine zweite große Leidenschaft) hinreichend für das Klettern trainieren zu können, wurden die Steinbrüche im nahen Biggetal sein bevorzugtes Ziel. Fritz erkannte sehr früh die gute Eignung der Steinbrüche zum Klettern. Seit Ende der 1980er Jahre viele der traditionellen Klettergebiete weitgehend gesperrt wurden, nimmt deren Bedeutung im Sauerland immer mehr zu. Fritz brachte sich schon sehr früh bei den Verhandlungen um die Klettergebiete ein und verfolgte bereits 1985 die Landschaftsbeiratssitzung in Olpe, die zur damaligen Kletterbefreiung der Hohen Ley in Finnentrop führte. So war er auch maßgeblich an der Rahmenvereinbarung Klettern und Naturschutz mit der Landesregierung in NRW im Jahr 2007 beteiligt und hat sich vielfältig um die Erschließung der Steinbrüche im Sauerland engagiert. Als Routenerschließer gehen über 200 eingebohrte Routen auf sein Konto, wobei natürlich viele freiwillige Helfer bei der Vorbereitung zum Bohren geholfen haben. Fritz ist seit 2003 der Referent für Klettern und Naturschutz beim Landesverband NRW des DAV und vertrat sein Bundesland in der Kommission Klettern und Naturschutz auf Bundesebene. Neben der sportlichen Herausforderung des Kletterns ist für ihn die Verbindung des Sports mit dem Bereisen und Kennenlernen ferner Länder und Kulturen besonders wichtig. So führte ihn seine Reiseleidenschaft bereits in viele verlassene Winkel dieser Erde. Seine (Kletter-) Heimat aber ist und bleibt das Sauerland, mit dem er fest verwurzelt ist un dem er mit dem "Land der tausend Berge" ein schönes Kletterbuch gewidmet hat.
 

Steffen Kern Jahrgang 1970

Thomas HockeSteffen Kern wurde  am Fuße der rauen schwäbischen Ostalb geboren und wuchs in Bopfingen am Ipf auf. Mit letzterem – dem schönsten Berg Deutschlands – in Kindesreichweite, war das alpine Schicksal quasi in die Wiege gelegt. Fast jedes Jahr reisten seine Eltern zudem mit ihm zum Wandern in die schönsten Berge der Welt, die Dolomiten.
Trotz alledem schlug der Autor in seinem ersten Leben eine Tenniskarriere ein, wurde Kleinstadtkinderstar und später blondgelockter Trainer. Erst 1991 tauschte er zum Ende des Zivildienstes Schweißband gegen Chalkbag. Auf Rosenstein und Eselsburger Tal folgte ab dem nächsten Sommer zwölf Jahre Alpines,bevorzugt „Pause-Routen“ und große Wände. Bisher sind rund 200 alpine Kletterrouten in Fels und Eis zwischen Gesäuse und Dauphiné  zusammengekommen.Die meisten datieren allerdings aus den Jahren bis 2003. Denn ab jenem Jahr vollzog sich bei Steffen Kern eine rasant voranschreitende vertikale Verwandlung. Ein Dreitagestrip ins Magic Wood im Schweizer Averstal, bei dem er nicht viel hochkam, aber am entspannten Boulder-Lifestyle Gefallen fand, war die Initialzündung. Fortan verdrängten die Blöcke die Berge mehr und mehr, Fontainebleau löste die Dolomiten als Felsheimat ab. Seither geht‘s von Block zu Block quer durch Europa: an Gotthard-, Susten- und Grimselpass, nach Chironico, Petrohrad, Albarracin und Tinos. Aber immer seltener ins echte Gebirg‘.
Treibt er sich nicht herum – und das ist die meiste Zeit –, schreibt Steffen Kern übers Klettern und redigiert Artikel zum Thema. Seit Februar 2002 arbeitet er als Redakteur bei „klettern“ in Stuttgart. Nach dem Magister-Abschluss in Allgemeine Rhetorik,Philosophie und Neuere deutsche Literatur in Tübingen im Jahr 2000 versuchte er, auf diese Weise eine Promotion in Philosophie zu finanzieren.Doch Cresciano und Gramschi, Adorno und Annapurna konnten nicht miteinander. Kant und klettern, Messner und Marie-Rose, Lyotard und Lebensstil ebensowenig – seit 2005 liegt auch der zweite wissenschaftliche Anlauf, eine Promotion in Rhetorik über das „Erhabene in der Alpinliteratur“, auf Eis. Denn in der Freizeit gilt: Und ewig lockt der Fels. Sein Buch "Block'n'Road" ist eine einmalige Kombination von Roadtripbericht und Bildband.

Mehr über Steffen: Auf klettern.de

Peter Brunnert Jahrgang 1957

Thomas HockePeter Brunnert wurde im niedersächsischen Hildesheim geboren. Das liegt ziemlich genau zwischen dem Harz im Süden und der Zuckerrübensteppe im Norden, die sich dann bis zum Polarkreis fortsetzt, ohne  dass man auf richtige Berge stößt. Mit 15 kommt er auf die Idee, Bergsteiger werden zu wollen. Das kann eigentlich nicht gut gehen. Ist es auch nicht. Es ist nicht  übertrieben zu sagen, dass das meiste schief ging, was er versuchte. Nur mit Mühe überlebt er die ersten Jahre. Und auch sein weiterer Werdegang ist voller Pleiten, Pech und Pannen.

Auf Anraten seines Therapeuten schrieb er, um das Geschehene zu verarbeiten, seine ersten Bücher "Wir müssen da hoch“, "Wirklich oben bist du nie" und „Mit alles und scharf“. Schon im zarten Alter von 17 Jahren begeisterte er sich für die unvergleichliche Kletterei an den Türmen des Elbsandsteingebirges, die auch in seinen ersten Büchern eine wichtige Rolle spielt. In den beiden bei Geoquest erschienen Bänden „Die spinnen die Sachsen“ und „Klettern ist sächsy“  verarbeitet er eine Reihe der zahllosen, teils grotesken, teils dramatischen Geschichten, die sich beim Sächsischen Bergsteigen regelmäßig abspielen. Dabei begeistert er seine Leserschaft mit seiner unnachahmlich trockenen Art, Grauenvolles humorvoll zu verpacken.

Peter Brunnert hat 2012 seinen Bürojob an den Nagel gehängt und lebt und arbeitet seitdem als freiberuflicher Autor in seiner Heimatstadt Hildesheim. Zum Klettern geht er immer noch und das, obwohl sich seine Meinung dazu in all den Jahren nicht verändert hat: "Es ist absurd und gefährlich – aber ich kann nun mal nicht anders."


So kennen wir ihn: voll konzentriert, das sächsische Bier in Reichweite.

Am wichtigsten jedoch sei es, so Brunnert " … dass man das Klettern nicht so ernst nimmt, denn das, was wir da an den Felsen tun, ist, bei Licht betrachtet, und vor allem in kosmischen Zusammenhängen bedacht, eigentlich ziemlich bekloppt."

Bedeutende Bücher (u.a.):

Mehr über Peter: auf seiner legendären homepage  www.peter-brunnert.de

Thomas Hocke, Jahrgang 1981

Thomas Hocke... begann im Alter von 9 Jahren mit dem Klettern. Seine Eltern schleppten ihn in alle möglichen Gesteinsformen, so dass er keine Möglichkeit fand, sich auf eine bestimmte Klettertechnik zu spezialisieren. Heute ist das für ihn die Voraussetzung, sich in allen Spielformen des Sportkletterns wohl zu fühlen. Auch wenn er 2002 in Norwegen mit 215 Metern Länge eine der anspruchsvollsten Erstbegehungen im 8. Grad im dortigen Gebiet kreierte, zog es ihn doch mehr in die kurzen knackigen Sportkletterrouten und Boulder. Durch sein Studium der Sozialen Arbeit in Bamberg ist er natürlich derzeit öfter im Frankenjura als in Thüringen unterwegs. Trotzdem gilt Thomas in der Südthüringer Kletterszene als der „lebende Kletterführer“. Viele Erstbegehungen im Thüringer Porphyr gehen auf sein Konto. Die wichtigsten für ihn waren Celtic Frost 7+ am Koppenstein 1996, Overkill 9+ am Heinrichsbacher Stein 2003, Judas Priest 10- am Judas 2005 und Atheist 8a Fb am Judas 2008. 2015 kam sein Hammerboulder Dave Graham Fb8b im Hülloch dazu.
Auch ist Thomas ständig auf der Suche nach neuen Gebieten, die das Klettern in Thüringen attraktiver machen. Dabei ist es ihm wichtig, dass nicht nur die leistungsambitionierten Kletterer ihre Routen finden. So stellt der Kletterführer Thüringen einige, von Thomas ausgebuddelte Gebiete vor, die noch nie veröffentlicht wurden. So zum Beispiel das Einsiedel, der Sportplatzfelsen und den Sonnigen Hermann. Unverkennbar tragen auch die 12 Apostel und das Hülloch seine Handschrift.

Bücher von Thomas:
SteinReich - Kletterführer Thüringen
BlocReich - Boulderführer Thüringen
 

Mehr über Thomas und seine Felsensucht: http://felsensucht.blogspot.com

Dirk Uhlig Jahrgang 1978

Dirk UhligDirk trieb bis zu seinem 20. Lebensjahr als Langstreckenläufer und Triathlet sein Unwesen. Durch einen (un)glücklichen Zufall machte er Bekanntschaft mit dem Klettersport und war sofort Feuer und Flamme. Johannes Vogt aus Erfurt wurde sein Klettervater und nahm ihn gleich an den größten Felsen Thüringens mit. Die Hangelwest am Falkenstein sollte seine erste Tour sein. In der dritten Seillänge, als Johannes davon geeilt war, begann es zu regnen, der Seilpartner war nicht mehr zu sehen und Dirk zweifelte in 60 Meter Höhe an der Belastbarkeit von Klettersachen. Doch das alles half nicht, ihn von seinem neu eingefangenen Klettervirus zu befreien. Er bereist inzwischen ganz Europa, Nordamerika und Asien immer den Felsen auf der Spur. Dirk studiert gerade Sport- und Erziehungswissenschaften in Erfurt und ist auch klettertechnisch dem grünen Herzen Deutschlands treu geblieben. Fast 100 Erstbegehungen bis in den 10. Grad gehen mittlerweile auf sein Konto und als ambitionierter Routensammler hat er schon 85 % aller Wege in Thüringen geklettert. Er besteigt eigentlich alles vom Ein-Zug-Boulder über 18-Seillängen-Nordwände zu den 4000ern der Alpen. Seit 2004 betreut er das Amt des Referenten für Klettern und Naturschutz im Landesverband des DAV und hat schon über 600 Haken zur Sanierung der Thüringer Felsen angebracht. Mit dem Buch SteinReich möchte er die Reize, welche die Thüringer Kletterlandschaft bietet, einem weiten Kreis näher bringen.

Zur Partnerschaft zwischen dem Geoquest-Verlag und Dirk Uhlig: www.geoquest-verlag.de/
Sein Blog: http://nohand-freakclimber.blogspot.com/

Alex Schmalz Friedberger Jahrgang 1964

Alex Schmalz FriedbergerAlex Schmalz-Friedberger, aufgewachsen in Friedberg/Hessen, lebt seit 1993 in Koblenz und kennt wie kein anderer die Basaltklettergebiete bei Mayen. Alex klettert seit 1980 und im Verlauf seiner 25 jährigen Laufbahn als Kletterer hatte er die Gelegenheit, weltweit viele Gebiete kennenzulernen und dabei Höhen und Tiefen erlebt, die dieser einzigartige Sport demjenigen zu bieten hat, der sich ihm voll verschrieben hat.
Als freiberuflicher Geologe nutzt er jede sich bietende Gelegenheit, um so oft und so lange wie möglich unterwegs zu sein. Seien es die heimischen Klettergärten, die Klettergebiete in Südfrankreich, Italien oder Spanien, in den Wendenstöcken, im Rätikon oder im Urner Granit, in den big walls des Yosemite Valleys oder im Zion Canyon – jede Spielart des Felskletterns begeistert ihn und insbesondere die Freikletterei in großen Wänden ist seine große Leidenschaft.
Sein Bücherschrank steht voll mit Kletterführern aus aller Welt und auf seinen Reisen hat er es zu schätzen gelernt, solide Informationen der Gebietskenner der besuchten Klettergebieten in der Hand zu halten. So ist es nicht verwunderlich, dass er ebenfalls über seine „Heimatgebiete“ Kletterführer geschrieben hat: 1990, zusammen mit Jürgen Krause, über die Sandsteingebiete im Odenwald und seit 1995 dokumentiert sein Kletterführer den Stand der Dinge in den Basaltklettergärten bei Mayen.

Alex schreibt regelmäßig in: klettern-ettringen.de

 

Frank Schorisch

Alex Schmalz FriedbergerFrank Schorisch, geboren 1974 in Salzwedel, arbeitet seit 2004 mit der Kamera. Mit dem Shara-Film gab er ein erfolgreiches Debüt, welches mit dem Böhlitzer Bergfilmpreis ausgezeichnet worden ist.

Der ausgebildete Sporttherapeut arbeitet in der Jugendbetreuung und ist in seiner Freizeit mit der Filmkamera kreativ.

Sein Film "Kletterfrank" thematisiert auf skurril-witzige Weise das Spannungsfeld Liebe - Klettersucht und der dazugehörige eingängige Song wird in Mitteldeutschland inzwischen schon beim Zugang zu den Felsen gesummt. Sehen könnt ihr den Kurzfilm bei Youtube:

www.youtube.com/user/kletterschorsch

Auch sehenswert: Franks kurzer Speed-Jümarfilm aus Löbejün!

 

Christiane Hupe Jahrgang 1981

Alex Schmalz Friedberger... wohnt in Halle und ist nicht nur Redakteurin bei Geoquest sondern auch Lehrerin und  Klettertrainerin (Trainer B).
Die Begeisterung für die Bewegung in der Vertikalen wurde schon am Klettergerüst des Kindergartens entdeckt. Danach war kein Baum und Gemäuer mehr sicher.
Später führten sie Seil und Klemmkeile an die kleinen und großen Wände der Welt. Bei verschiedenen Expeditionen nach Kirgisien, Algerien und Albanien gelangen ihr einige Erstbegehungen. Beim Sportklettern ist sie solide bis 7c+ unterwegs.
Die tollen Felsen und die schöne Landschaft der größten Kanareninsel Teneriffa verlangten geradezu nach einem guten Führer. Um nicht zwei Bücher schleppen zu müssen, hatte sie die Idee mit den kombinierten Kletter-Reise-Führern.
Ebenfalls auf Chris' Konto geht der Wochenkalender, große Teile des Rumänienkletterführers und der Boulderführer Hampi (mit Gerald). Gemeinsam mit Rene Kittel hat sie das wunderbare Lehrbuch für Kinder- und Jugendkletterkurse "Oskar lernt klettern" verfasst.
 

Gerald Krug Jahrgang 1971

Alex Schmalz Friedbergerwurde geboren in Zwickau (Sachsen), und ist  in Herzberg/Elster (Brandenburg) aufgewachsen. Er lernte das Klettern mit 15 Jahren in Mitteldeutschland und in der Sächsischen Schweiz. Seitdem ist diese Beschäftigung und alles, was damit zu tun hat, seine große Leidenschaft. Das Studium der Geografie verschlug ihn 1991 nach Halle (Sachsen-Anhalt), wo er nach seinem Abschluss den Verlag GEOQUEST gründete und den Kletterführer Mitteldeutschland herausbrachte. Viele weitere Bücher folgten. Immer auf der Suche nach schönen Linien hat er neue Felsen entdeckt und zahlreiche Erstbegehungen bis Xc realisiert. In jüngster Zeit hat er sich verstärkt den Bouldern zugewandt (natürlich nur, um auch im "richtigen" Klettern besser zu werden :-)).

Er ist Vorsitzender der IG Klettern Halle-Löbejün und arbeitet ehrenamtlich im Deutschen Alpenverein im Bereich Naturschutz.

Mehr (persönliches) über Gerald Krug als ausführliches Interview unter Freiklettern-Podcast.de
 

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