Klettergarten Riveufer jetzt offen!

Nun ist es vollbracht und der erste Sektor im neuen Stadtklettergarten Riveufer fertiggestellt!

Björn Olausson in Dadu VIIIc.
9 Routen sind mit viel Arbeit und Mühe eingerichtet worden, der Einstiegsbereich wurde von Müll beräumt, die Vegetationsbereiche abgegrenzt und geschützt und die IG Klettern hat in mehreren Arbeitseinsätzen die Haken angebracht.
Das Ganze hat sich gelohnt, denn entstanden ist ein schöner Klettersektor an den Gestaden der Saale mit sonniger Liegewiese davor und Spielplatz für die Kinder nebenan.
Überraschenderweise wurden die Kletterwege schwerer als gedacht, da beim Putzen mehr und mehr Griffe sang- und klanglos in der Tiefe verschwanden. Und es ist nach wie vor ein Klettersektor, in dem Helmpflicht (vor allem der Sichernde!) herrscht, da immer wieder etwas ausbrechen kann. Auch die feiernden Leute vom oberhalb gelegenen Heinepark schmeißen immer mal wieder einen gegrillten Hähnchenschenkel nach unten. Deshalb braucht man auch einen guten Sicherungspartner, denn wenn man irgendwo mit einer kleinen Leiste rausfällt, sollte dieser gut darauf gefasst sein. Einen kurzen Schraubkarabiner (statt einer langen Exe) in den ersten Haken zu hängen kann ebenfalls dazu beitragen, Grounder zu verhindern, denn oft ist es besonders unten schwer zu klettern. Wer erst mal die Züge auschecken will, kann aber bei 2 Wegen auch mit dem Baum als Unterstützung kaminartig hinaufrobben und den 1. Haken vorklinken.


Die Genaue Lage des Klettergartens einerseit sowie der drei Riveufer-Sektoren im Detail findet sich im neuen Rotgelben.

Um den zur Verfügung stehenden Platz gut auszunutzen, wurden die Routen sehr dicht aneinandergereiht. Das bedeutet in der Endkonsequenz, dass sie auch etwas definiert sind, also in der Regel muss man sich streng an den Hakenverlauf halten, um den angegebenen Schwierigkeitsgrad zu erreichen. Aber Klettern soll in erster Linie Spaß machen und wem es mehr Freude bereitet, sich etwas hochzuschlängeln dann nur zu!

Die leichteste Route Alpines Training ganz links kann selbst mit Klemmkeilen abgesichert werden (keine Haken) ist aber, ebenso wie die Nachbartour Hoppel und Poppel noch recht bröselig. Jeder, der hier mit einer Drahtbürste helfen kann, den Brösel zu beseitigen, ist herzlich dazu eingeladen! Die beliebtesten Touren sind z.Z. Sport frei! und Dadu. Die schwerste Route ist momentan der Heilpraktiker - kleine Leisten führen zu abschüssigen Griffen über eine steile Platte direkt zum Umlenker. Da heißt es "Hand-Auflegen und Hoffen" - daher der Name.

In der Zukunft werden noch die beiden anderen uns zugestandenen Sektoren weiter links eingerichtet werden und wir hoffen, dass dort dann etwas mehr leichte Wege herauskommen.

Viel Spaß und genießt die neue Nah-Klettermöglichkeit am Saalestrand an der schönsten Flaniermeile der Stadt!

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