Die Besten im Westen - Kletterführer Rheinland

Das Rheinland bekommt  einen Kletterführer!

Kompaktinfos:

Die Besten im Westen - Kletterführer Rheinland (mit Eifel und Ruhrgebiet)
Fritz Blach, Geoquest Halle 2016 (1. Auflage).
ISBN 978-3-00-053512-3, DIN-A5-Querformat, 272 Seiten, durchgehend farbig
GPS-Guide, viele Fotos
Preis: 27,00 € + 2,50 € Versand

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Zu den Details

NRW - ist da nicht alles verboten? Nein, auch wenn es nach wie vor eine ganze Reihe von Einschränkungen gibt, ist das Angebot an Klettermöglichkeiten in der Region überraschend vielseitig. Folgende Gebiete werden beschrieben:

  • Kelmis (bei Aachen) 
  • Rurtal – Nordeifel
  • Gerolsteiner Dolomiten
  • Mayen (Auswahl) 
  • Teufelsley (Ahrtal)   
  • Der Stenzelberg im Siebengebirge   
  • Köln - Hohenzollernbrücke   
  • Lindlarer Legowand   
  • Bochumer Bruch   
  • Steinbruch Wassermangel   
  • Spreeler Mühle   
  • Isenberg   
  • Sünsbruch   
  • Aralwand   
  • Muttental   
  • Hohensyburg   
  • Landschaftspark Duisburg Nord

Klare, farbige Karten und GPS-Daten zu jedem Parkplatz und 
Sektor bringen (nicht nur) Kletterer im Nu an den gewünschten Ort.

Infos und Beispielseiten


Viele der Gebiete sind seit Jahrzehnten nicht mehr in einem 
Kletterführer dokumentiert worden.

Vom roten Konglomerat der Eifel über den weißgrauen Kalkstein bei Aachen (Kelmis) bis hin zum braungelben Sandstein des Ruhrgebietes (Isenberg und Co) ist eine große Bandbreite an Gesteinen und Gebieten vertreten.


Detaillierte Topos erschließen die Kletterwände auf einen Blick

Das Buch stellt die Gebiete von Eifel, Siebengebirge, Bergischem Land und dem Ruhrgebiet vor und beschreibt die Klettermöglichkeiten detailliert Route für Route. Mit Liebe gezeichnete Topos wechseln sich ab mit anregenden Kletteraufnahmen, detaillierten Karten, Insider-Routeninformationen, Infos zu touristischen Sehenswürdigkeiten sowie geologischen Hintergrundinfos. Daneben kommen Kletterlocals zu Wort und witzige Geschichten, Comics und lustige Zitate sorgen für Gelächter in der Kletterpause.


Kletterfotos machen Lust aufs Loslegen.

Zur Sperrungsproblematik

Lange Zeit wurde die Region von den Kletterführerverlagen ignoriert - zu intensiv waren die Sperrungen, die den Klettersport in NRW erschüttert hatten. Inzwischen hat bei einigen Behörden und auch bei den Tourismusverantwortlichen ein Umdenken begonnen. Bevor man Millionen in unsicheren Prestigeprojekten versenkt, kann man den Tourismus viel nachhaltiger und besser fördern, wenn man das Klettern zulässt. Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten schaffen die Kletterer sich ihre benötigte Infrastruktur oft selbst und schützen die Natur. Die von vielen Touristikverantwortlichen umworbenen Zielgruppen der 26- bis 50-jährigen bilden einen großen Anteil der Aktiven. Natursportangebote für diese Gruppen machen eine Region für den Besucher attraktiv, um dort den Familienurlaub zu planen.


Der Kletterführer beinhaltet viele differenzierte Regelungen mit 
den Schwerpunkten Zugang, Naturschutz und Eigentumsrechten.

Nachdem in den 90er Jahren viele Naturfelsgebiete für den Sport gesperrt worden waren, haben die Sportler begonnen, einige Steinbrüche als Klettergärten herzurichten. Ein besonders gut gelungenes Beispiel ist der Bochumer Bruch, wo seit vielen Jahren nun durch differenzierte Regelungen entspanntes Klettern und Uhubrut in einem Steinbruch gleichzeitig funktionieren und somit beweisen, dass sich Klettern und Naturschutz gegenseitig befruchten können.

In der Hoffnung, dass diese und andere gute Beispiele (man schaue mal zum Nationalpark Sächsische Schweiz) weiter Schule machen, werden auch Klettergebiete vorgestellt, die zur Zeit gesperrt sind, bei denen es aber bei gutem Willen aller Beteiligten möglich ist, eine einvernehmliche Lösung zu finden, die sowohl im Interesse einer  gesunden Natur als auch der gesunden Menschen ist.

Wir möchten hier noch einmal an alle Kletterer apellieren, die getroffenen Vereinbarungen weiterhin so gut zu akzeptieren und alle begründeten Sperrungen einzuhalten, damit der zögerliche Entspannungsprozess, der in NRW begonnen hat, weitergeht.

 

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